“International Industrial Investment and Trade Summit” zum Thema Belt and Road Initiative in Hangzhou

Hangzhou 22./23. Juni 2019

Die „Investment Association China (IAC), ein strategischer Kooperationspartner von EAC International Consulting in China, hat mit dem“Belt and Road International Industrial Investment and Trade Summit” zu einem hochkarätigen Austausch zwischen chinesischen Unternehmen, internationalen Regierungsvertretern und ausländischen Investoren eingeladen. Während des zweitägigen Events am 22. und 23. Juni 2019 in Hangzhou haben Interessenvertreter aus Politik und Wirtschaft die Ziele der Belt and Road Initiative (BRI) skizziert und bereits erfolgreich umgesetzte Projekte sowie zukünftige Erfolgsfaktoren vorgestellt. Hervorgehoben wurde dabei immer wieder der kooperative Ansatz der Initiative und wie lokale Unternehmen davon partizipieren können. Vertreter aus den Bereichen Robotic-Industrie und Konsumgüter konnten darlegen, wie ihnen der Markteintritt in BRI Partnerländern erfolgreich gelungen ist und Vertreter aus BRI Partnerländern wie Malaysia, Ungarn, Polen, Afrika und der Türkei betonten, wie die BRI Teilnahme die Wirtschaft in ihren Ländern vorantreibt. So hat beispielsweise ein umfangreicher Ausbau des Schienennetzes Ungarn in eine der wichtigsten Schnittstellen zwischen Europa und Asien auf dem Landweg der neuen Seidenstraße verwandelt. Für Malaysia haben sich auf Grund des andauernden Handelskrieges zwischen China und den USA völlig neue Export Möglichkeiten eröffnet.

EAC Partner Daniel Berger konnte während einer Panel-Diskussion mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft seine Erfahrung teilen, die er im Rahmen zahlreicher Projekte während der Implementierung einer Internationalisierungsstrategie bei chinesischen Unternehmen gesammelt hat. Während die meisten Unternehmen im Zuge der Belt and Road Initiative den Fokus auf große Infrastrukturprojekte in den Bereichen Schiene, Transport und Energieversorgung legen, beobachtet Berger, dass es eine mindesten ebenso große Zahl an Projekten in den Bereichen Markterforschung und bei Kooperationen im Bereich Technologie gibt. Vor allem auch in europäischen und asiatischen Ländern, die offiziell noch gar kein Partner der Belt and Road Initiative sind. Daniel Berger: „Diese Projekte und Investitionen sind für chinesische Unternehmen unter dem Aspekt des stetigen Ausbaus der globalen Wettbewerbsfähigkeit extrem wichtig.“

Die meisten chinesischen Unternehmen haben ein klares Ziel definiert, warum, wo und wie sie ihre „International Roadmap“ gestalten. Oft fehlt bei globalen Projekten allerdings ein umfassendes Verständnis, wie diese Ziele erreicht werden können und wie von China aus ein Investment in Übersee erfolgreich und sauber geplant und umgesetzt werden kann. Daniel Berger: „Eine detailgenaue und systematische Planung eines solchen Vorhabens ist essenziell.“

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