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IN NORTH EAST ASIA

Nordostasien (Japan / Südkorea)

Nordasien:

In Zeiten, in denen wirtschaftlich etablierte Regionen wie Europa und die USA unter Stagnation leiden, gewinnen pan-asiatische Geschäftsmodelle immer stärker an Bedeutung. Dabei kristallisieren sich Korea und Japan vermehrt als lukrative Absatzmärkte für deutsche Hochtechnologiegüter, wie beispielsweise die Photonics- oder die Automationsindustrie heraus. Der Fakt, dass sich die koreanischen und japanischen Schlüsselindustrien stark mit den deutschen Kernbranchen überschneiden, ist hierbei ein wichtiger Bestandteil der Nachfrage für finale Produkte oder Komponenten. Des Weiteren intensivieren derzeit beide Länder ihre Verflechtung mit China und fokussieren sich auf eine nachhaltige Verbesserung der trilateralen Zusammenarbeit. Neben wirtschaftlichen Komponenten soll dabei auch die Aufarbeitung der gemeinsamen Geschichte ein zentraler Bestandteil des Dialogs sein. Neben den kulturellen Unterschieden gilt es zu beachten, dass sich Korea und Japan in wesentlichen Punkten sowohl untereinander als auch gegenüber China unterscheiden.

Südkorea

Südkorea liegt aktuell auf dem 14. Platz der größten Industrienationen und hat eine äußerst beeindruckende wirtschaftliche Entwicklung hinter sich. Innerhalb von nur zwei Generationen hat sich das Land von einem der ärmsten Länder Asiens zu einer florierenden Wirtschaft mit den Kernindustrien Automobil, Elektronik und Halbleiter entwickelt. Koreanische Unternehmen, wie Samsung, Hyundai oder LG, sind heute weltberühmt und z.T. weltführend. Selbst während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die den globalen Wirtschaftsraum seit 2008 vor erhebliche Probleme stellte, konnte Südkorea stets eine positive Wachstumsrate vorweisen. Eine der grundlegenden Eigenschaften des koreanischen Marktes ist hierbei der stark ausgeprägte Protektionismus, welcher den Markteintritt für ausländische Unternehmen wesentlich verkompliziert. Insbesondere deshalb ist es zwingend erforderlich, eine adäquate sowie flexible Marktstrategie zu entwickeln, um langanhaltenden Erfolg in dem aufstrebenden Land zu gewährleisten. Durch die erfolgreiche Abwicklung zahlreicher Projekte in Korea, ist EAC mit den speziellen Marktbesonderheiten des Landes vertraut und unterstützt seine Kunden bei diversen Projekten. Die Themenbandbreite ist dabei, ähnlich wie in China, an unsere Kernkompetenzen gekoppelt und reicht von maßgeschneiderten Marktzugangsstrategien bis hin zu M&A-Aktivitäten. Des Weiteren verfügt EAC über ein großes Netz an Mitarbeitern und Partnern in Korea und kann somit auch flexibel direkt vor Ort Unterstützung anbieten.

Japan

Im Gegensatz zu Südkorea ist Japan seit vielen Jahrzehnten ein wesentlicher Bestandteil jeder asiatischen Konzernstrategie. Die aktuell drittgrößte Volkswirtschaft der Welt bietet noch immer interessante Möglichkeiten für ausländische Investoren. Insbesondere für die deutsche Maschinenbau- und Chemieindustrie ist Japan ein reizvoller Standort. Ähnlich wie Korea sind japanische Unternehmen vor allem in technischen Industrien, wie Automobil- und Elektronikindustrie führend. Der japanische Autohersteller Toyota beispielsweise ist seit vier Jahren der größte Autobauer der Welt und liegt damit noch vor dem deutschen Branchenprimus Volkswagen. Obgleich sich Japans Wirtschaft derzeit in einer Transformationsphase befindet, existieren weiterhin gute Gründe im Land der aufgehenden Sonne Präsenz zu zeigen. So werden aktuell minderrelevante Branchen stark an Marktchancen gewinnen und Raum für weitere Wachstumspotenziale liefern. Um diese Potenziale frühzeitig zu erkennen, ist es zwingend notwendig die wesentlichen Marktsignale zu deuten und richtig zu interpretieren. Dabei sind sowohl fundierte Marktkenntnisse als auch Erfahrungen im Umgang mit japanischen Handelsvertretern unabdingbare Kernkompetenzen die zum Gesamterfolg beitragen. Seit 1998 betreut EAC seine Kunden auf dem japanischen Archipel und hat sich im Laufe der Zeit ein tiefes Verständnis der komplexen japanischen Marktstrukturen angeeignet. Die Projektaufträge reichten dabei von der individuellen Bewertung Japans als Unternehmensstandort bis zu der strategischen Bedeutung des Landes im Kontext eines überregionalen Asienkonzepts. Durch die langjährige Projekterfahrung im strategischen und operationellen Geschäft sowie bei M&A Prozessen kann EAC sowohl effektive als auch implementierbare Lösungsmöglichkeiten für den Wirtschaftsstandort Japan anbieten.

JAN ROHDE, EAC SENIOR CONSULTANT (SHANGHAI)
JAN ROHDE, EAC SENIOR CONSULTANT (SHANGHAI)