Consumer Goods

Der Wirtschaftsraum Asien bedeutet mit alleine 1,37 Mrd. Einwohnern in China und 1,3 Mrd. Einwohnern in Indien (Stand 2015) erhebliche Geschäfts- und Absatzmöglichkeiten für Konsumgüter. Verbunden mit einem starken – legislativ unterstützen – hohen Sicherheitsbewusstsein in Richtung „Food & Safety Healthcare“ profitieren auch ausländische Marken- und Konsumgüterhersteller im klassischen Exportgeschäft.

  • Langfristig erfordert eine erfolgreiche Marktdurchdringung die Lokalisierung der Produkte und Adaption an die jeweilige lokale Zielgruppe.
  • Flankiert von einer Verdoppelung der den chinesischen Konsumenten zur Verfügung stehenden Einkommen bis 2020 wird die Zukunft auch von zunehmenden Qualitätsansprüchen und einer höheren Ausgabebereitschaft geprägt werden.
  • Channel-seitig ist die Digitalisierung der Absatzmedien und –kanäle unaufhaltbar – erfolgreiche Konsumgüter zu lancieren bedeutet in China fundierte Channel-Erfahrung: ausländische Unternehmen müssen die Klaviatur von „m-commerce“ über die „xchange-web-app“ bis hin zu neuen Generationen des „We-Chat-Shake“ nutzen und  traditionelle Handelsformen in einem Mix von stationären Betriebs- und Repräsentanz-Formen bis hin zu O2O (Online to Offline / Offline to Online) Lösungen anbieten.
  • Der indische Konsument hingegen ist per se qualitätsbewusst, informelle Netzwerke können in der Vermarktung von Produktneueinführungen von großer Bedeutung sein. Erfolgreiche Unternehmen bedienen den indischen Verbraucher „in the middle of the pyramid“ mit innovativen Konsumgütern, deren Preis-Leistungs-Spiegel überzeugend kommuniziert ist und das systemimmanente Statusdenken des Inders bedient.
  • Innovative Bedürfnisse wie in westlichen Märkten jedoch zu lokalen Absatzpreisen in Indien zu bedienen führt in den Produktkonzepten u.a. zum Überspringen ganzer Technologieentwicklungen.